Die Lebensräume, welche sich aus Grünland, Röhricht, Schlickwatt sowie Gehöften, Gärten und Gehölzen zusammen setzen, beherbergen Vorkommen seltener oder gefährdeter Pflanzenarten und gesellschaften und dienen vielen gefährdeten Tierarten als Lebensraum. Die Vegetation des Innengrodens ist relativ artenarm. In den Weidelgras-Weißklee-Weiden sind Wiesenkümmel, Roggen-Gerste, Sumpf-Dreizack, Wiesen-Pippau und Einspelzige Sumpfsimse zu entdecken. Die Gräben weisen eine oft dichte Vegetationsdecke aus Sumpf- und Wasserpflanzen mit Kleinem Laichkraut, Kanadischer Wasserpest, Pfeilkraut und Ährigem Tausendblatt auf. Entlang der Grabenufer finden wir neben Schilf- sowie Rohrglanzgras- und Wasserschwadenröhrichten auch die in ihrem Bestand in Niedersachsen gefährdete Schwanenblume. Der Außengroden der Strohauser Plate wird großflächig von einem dichten, bis zu 3,5 m hohen Schilfröhricht (Reit) besiedelt. Eingestreut finden sich Sumpfdotterblume, Gifthahnenfuß und Zaunwinde. Am Ufer zur Schweiburg wächst auch der Schmalblättrige Rohrkolben. Weserseitig können Gelbe Wiesenraute und Echte Engelwurz entdeckt werden. Auf dem künstlich entstandenen Uferwall wachsen zahlreiche interessante Pflanzenarten, z.B. Strandroggen, Rohrschwingel, Tatarenlattich, Pestwurz, Seifenkraut und Rüben-Kälber-kropf. Mit etwas Glück lässt sich auch die seltene Elb-Spitzklette oder das Englische Löffelkraut aufspüren. weiter |
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