Frisch zugeflogen – das Programm der 14. Zugvogeltage ist online!

Wilhelmshaven – Vom 8. bis zum 16. Oktober 2022 bieten die 14. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer eine vielfältige Auswahl hochwertiger Veranstaltungen In wenigen Wochen sind die meisten der Zugvogelarten, die jetzt im Wattenmeer rasten, bereits in ihren Brutgebieten eingetroffen.

Viele von ihnen brüten in der Arktis. Aber warum zieht es sie ausgerechnet in diese vermeintlich lebensfeindlichen Regionen, um dort ihre Kinderstube einzurichten? Die arktischen Brutgebiete sind das Schwerpunkt-Thema der 14.

Kiebitzregenpfeifer - Der Titelvogel der 14. Zugvogeltage Foto: Andrea HoppeZugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Bei Vorträgen und Exkursionen gibt es interessante und überraschende Einblicke in den besonderen Lebensraum im hohen Norden. Passend dazu wurde der Kiebitzregenpfeifer als Titelvogel der diesjährigen Zugvogeltage gewählt.

Auch er brütet in der arktischen Tundra und steht im Mittelpunkt vieler der rund 250 Veranstaltungen, die vom 8. bis zum 16. Oktober zwischen Dollart und Elbe und auf allen Ostfriesischen Inseln in die Welt der Zugvögel einladen. Sie vermitteln auf vielfältige Weise, woher die Zugvögel kommen, wohin sie wollen und warum gerade das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer von so großer Bedeutung für ihre langen Reisen zwischen nordischen Brutgebieten und südlichen Winterquartieren ist.

„Gemeinsam mit den Nationalpark-Informationseinrichtungen und vielen Nationalpark-Partnern haben wir ein attraktives und abwechslungsreiches Programm entworfen, um Gästen und Einheimischen die faszinierende Welt des Vogelzuges und die Bedeutung des Wattenmeeres näherzubringen. Es gibt im Herbst kaum einen besseren Ort als das Wattenmeer, um den Vogelzug so intensiv erleben zu können“, sagt Dr. Rune Michaelis, der Koordinator der Zugvogeltage in der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven.

 

Zugvogelbeobachtung auf Spiekeroog Foto: Swaantje Fock

Das Programm kann ab sofort auf www.zugvogeltage.de eingesehen werden.

In den kommenden Wochen wird es fortlaufend ergänzt und lädt schon jetzt dazu ein, den Herbsturlaub im Wattenmeer zu planen und diesen mit den Zugvogeltagen zu kombinieren. Man kann zwischen Exkursionen zu Fuß, mit dem Rad, dem Schiff oder Bus wählen oder nach Vorträgen, Seminaren, Ausstellungen und Konzerten suchen. Selbstverständlich sind die beliebten Vogelbeobachtungsstationen wie der Vogelturm am Vareler Hafen, am Pilsumer Leuchtturm oder an der Kugelbake in Cuxhaven wieder mit von der Partie. Eine weitere Spezialität der Zugvogeltage sind die Expertendinner, eine Kombination aus Vortrag und edlem, nachhaltigem Menü. Der Aviathlon, der Wettbewerb zwischen den Inseln und den Festlandsregionen um die meisten entdeckten Vogelarten, verspricht wieder spannend bis zur letzten Minute zu werden – alle können mitmachen!

„Wir freuen uns mit allen Beteiligten darauf, ganz viele Besucherinnen und Besucher durch vielfältige, kreative und auch ungewohnte Veranstaltungsformate mit den Zugvögeln in Berührung zu bringen. Zugvögel sind die besten Botschafter, um die besondere Bedeutung und Schutzwürdigkeit des Wattenmeeres zu vermitteln“, blickt Nationalpark-Leiter Peter Südbeck schon jetzt in den Herbst. Um die Wartezeit bis dahin zu versüßen, hat die Nationalparkverwaltung zusammen mit der Gesellschaft für Naturfotografie

(GdT) den Fotowettbewerb „Vögel des Wattenmeeres“ ins Leben gerufen.

Einsendeschluss ist der 31. Juli.

Weitere Infos unter www.fotowettbewerb-zugvogeltage.de  und www.instagram.com/voegeldeswattenmeeres.